Susanne Uhlen


Meine Karriere begann in einem Wäschekorb hinter Filmkulissen in Babelsberg.

Meine Mutter hatte mich immer bei sich. So war es nur eine Frage der Zeit, dass ein befreundeter Regisseur mit mir Probeaufnahmen für einen Werbespot machte. Damals war ich im zarten Alter von 9 Jahren.


Ich hatte wohl meine Sache ganz gut gemacht,

sodass sich eine Hauptrolle in einem Spielfilm direkt anschloss. Ab da wurde ich „weitergereicht“. Drehte fürs Fernsehen, gab mit 12 Jahren in Berlin mein Theaterdebüt und so ging es weiter.


Ich kann nicht sagen, dass mir der Einstieg in diesen Beruf schwergemacht wurde.

Der Name meiner Eltern, meine jugendliche Begeisterung für die Schauspielerei gepaart mit meinem unverbrauchten Talent waren gute Voraussetzungen für einen Erfolg. Es war relativ leicht dieses Metier zu erobern. Jedoch ist es nicht immer leicht gewesen, dieses Niveau über fast fünf Jahrzehnte zu halten, das in mich gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen und so meinen Eltern keine Schande zu machen - darauf bin ich wirklich stolz.


Ihnen verdanke ich mein Talent, meine Disziplin, meine Energie - und meine Hass-Liebe zu diesem schrecklich schönen Beruf.

Sie sind meine Vorbilder, wohl wissend, dass ich einer anderen Generation angehöre und mein Zugang zu der jeweiligen Rolle wesentlich analytischer ist als beispielsweise der meiner Mutter, deren Identifikation mit ihren Figuren bis ins Privatleben reichte.